Dudelsack

Mein ängstliches Ego:

Über Deine Fehlentscheidung müssen wir noch reden.

 

Grosser Narr:

Nein, es juckt mich nicht was Du denkst! Du darfst mich gerne mit Fehlentscheidung und enttäuschten Erwartungen zutexten, aber ich bin mir sicher, meine Art zu Denke und zu Handeln ist vollkommen richtig, denn sie würde die Welt zu einem besseren Ort machen. Im Gegensatz zu dem Unfug, den diese ganzen von Wahrheiten zerfressenen, meinungsbesessenen, egoistischen Kleingeister fabrizieren.

 

Mein ängstliches Ego:

Du bist gefrustet.

 

Grosser Narr:

Gefrustet …….. nein, warum auch? Ich hab uns offenbart, nackig gemacht, vor jenen die mir wichtig sind und wir durfte zum ersten Mal in meinem Leben ERLEBEN wie es sich anfühlt liebevoll aufgefangen zu werden. Warum sollte ich da gefrustet sein. Weil Du Dich irrtest? Weil wir erwarteten wieder einmal gar zu tief zu fallen?? Neee, mein Irrtum ist kein Irrtum, es funktioniert, es gibt noch menschliche Menschen, es gibt noch Liebe unter ihnen. Zwei liebevoll Menschen nahmen sich unsrer an, jede auf ihre Weise und selbst mein Bruder, jener giftige Stachel in meinem Fleische kümmerte sich auf seine Weise um unser Wohl. Wir sind nicht in der Lage uns zu offenbaren, unsere Angst hindert uns daran. Dummer Eigendünkel! Wir sind lediglich definitiv nicht in der Lage uns den Dummheiten gewöhnlichen, ichbezogenen Denkens zu beugen. Über diesen Abgrund kommen wir einfach nicht hinweg.

 

Mein ängstliches Ego:

Wir sind nicht in der Lage??? … eine andere Beschreibung für Ich will einfach nicht!!!! Wann wirst Du Dich endlich mal beugen??  Unsere Wunden bluten schon ewig und wir haben doch Schmerzen genug. Wir leben an extremen Abgründen, warum willst Du das offenbaren, willst Du das uns jemand schon wieder da runterschubst? Lächerlich!

 

Grosser Narr:

Da muss ich mal milde schmunzeln. WEIL wir an Abgründen stehen und weil wir tiefe Wunden haben müssen wir uns offenbaren. Offenbaren, jenen Menschen die zu uns stehen, jenen die die gleichen Wunden tragen und an ähnlichen Abgründen stehen wie wir.

 

Mein ängstliches Ego:

Such Dir doch ne anständige Frau, eine die Dich heilen kann. Eine Normale, ein Schiff, das Dich in Sicherheit bringt.

 

Grosser Narr:

Ach Du meinst so ne Tussi, eine jener Art die auf ihrer Seite des Abgrundes steht? So ein „Perfekte“, so ne „Helle“? Die steht doch nur auf Ihrer Seite und sagt komm her, ich wart auf Dich, Du darfst mir gerne dienen. Und dann nimmst Du Anlauf, obwohl Du genau weisst, Du schaffst nicht mal die Hälfte und fällst in freudiger Erwartung auf den schmerzhaften Aufprall und bist auch noch stolz auf Dich weil Du dieses Mal etwas mehr als die Hälfte geschafft hast. Dann kratzt Du Dich unten wieder zusammen, betrachtest Dir die perfekte, fugenlose Wand der anderen Seite, siehst oben dieses wunderschöne Wesen stehen und hörst ein: „Da musst Du Dir aber noch mehr Mühe geben“. Gut denkst Du, dann halt wieder hoch auf meine Seite des Abgrundes, iss zwar dunkel, aber da finde ich wenigstens einen Weg nach oben.

 

Mein ängstliches Ego:

Ja klingt dumm, so wie Du es formuliertest. Ich geb zu, es war meine Idee, ich hielt sie für gut. Wir können doch nicht ewig alle narren.

 

Grosser Narr:

Aber wir können uns offenbaren, jenen die uns vermutlich eh schon lange durchschauten, anvertrauen, jenen, die wir lieben, jenen die uns lieben.

 

Mein ängstliches Ego:

Dann lass uns das tun. Aber es bedeutet weiterkämpfen, weiter unbeirrt das zu tun was uns richtig erscheint.

 

Grosser Narr:

Aber wir werden nicht mehr gegen uns und jene die mit uns sind handeln.

 

Mein ängstliches Ego:

Abgemacht!!

 

Drecksack:

Ey Leute, vergesst den Spass nicht. Habt wohl vergessen wie das geht?

 

 

 

Kaufmann

Nur noch gelegentlich plane ich Pläne, die den Plan, der vom scheinbar eigentlichen Plan ablenken soll verdecken ……. und alles ist nur Tarnung für die wirkliche Absicht. Am Ende handeln meine Gegenspieler meist planmässig in meinem Interesse, weil sie meinen so zu gewinnen.

So ne Zockerei betreib ich gerade um ne 1/2 Mio. Jahresumsatz. Nächste Woche dürfte der Anruf kommen; „So geht das aber gar nicht!“ und ich denke; „Doch, genau so hab ich mir das vorgestellt“ ………… *g*

Pfingsten …….. überarbeitet

 

 

 

Der Zweite von links scheint mir recht ähnlich zu sein, den Blick kenne ich zu gut ……  hat wohl auch gelegentlich des nächtens vor sich hingebrütet

 

In Stille gehen, werde ich nicht. Tja meine Lieben, ich werde Euch das schenken was Euch gebührt, meine ungeschminkte Wahrheit, mein Sein, mein dreckiges, verlogenes glorreiches, gewissenlose Sein. Wenn ihr Eure Augen davor verschliessen wollt, dann lasst das MITLESEN VON HIER AN, ich werde es in Eurer Anwesenheit nie ansprechen …….. und ich bitte um Nachsicht falls Ihr mich darauf ansprecht und ich rumeiere. 50 Jahre geheimgehalteses Leben, geteiltes Sein, werfen einen Schatten der Konditionierung auf meine Persönlichkeit, den ich nur sehr schwer im Angesicht des geliebten Blickes überspringen kann, deshalb wähle ich diese Form hier, alles was niemanden etwas angeht wird hier zu lesen sein. Ungeschminkte Wahrheit einer gescheiterten Exsitenz.

Weiterlesen „Pfingsten …….. überarbeitet“

Wahrheit?

es gibt für mich keine Wahrheit …….. mehr. Ich registriere was geschah und vermute was kommt, immer im Angesicht des möglichen Irrtums. Irrtum geboren aus dem Wissen um mein Unwissen. Ohne Urteil, ohne Groll, ohne Glaube, ohne Hoffnung ertrage ich was über mich erging. Mehr Wahrheit kenn ich nicht ……… mehr. Ein grandioser Lügner war (bin?) ich, alle dürfen sich von mir genarrt fühlen, auch ich. Und doch war ich der Realität immer näher als all die Ahnungslosen, jene die IHRE (Lebens-)Lügen mit der Wahrheit verwechseln.

Ich hab keine Lust mehr, ich bin zu alt für diese Kindereien. Wahrheit, Lüge ist doch einerlei. Die Welt besteht aus Wahrscheinlichkeiten. Man kann sie sehen, man kann sie ignorieren, man kann auf sie wetten. Nichts bleibt wie es war. Auch das beste Essen sieht nach der Verdauung Scheisse aus.

Anonymous

Anonymität ist immer relativ. Ich persönlich mach mir so gar nix daraus wer mich wann wie beobachtet. Ich verbrachte mein ganzes Leben als „stadtbekanntes, schwarzes Schaf“ in ein Kleinstadt, gejuckt hat mich nie was wer aus meinem Verhalten ableitete. Wer über mich ein Urteil fällt, sollte es auch vollstrecken können und damit hat sich schon 99,9999% allen dummen Gebrabbels als solches enttarnt!

So weit ich weiß sind mir schon lange keine Straftatbestände, die noch nicht verjährt sind, unterlaufen und der Rest ist mir absolut egal geworden. Ich verschwieg viel in meiner Vergangenheit, mach ich jetzt auch noch, aber nur wenn man mich nicht danach fragt. Wenn mich die mir nahestehenden Personen nach etwas fragen, so bekommen sie seit neustem einen umfassenden Auszug aus meiner derzeitigen Denkweise, die ihnen vielleicht nicht gefällt und die auch auch keine Ewigkeitsklausel enthält, aber im Gegensatz zu der Zeit vor zwei Monaten, bin ich sehr, sehr entschieden was meine zukünftige Wege anbelangt, Altes retten und in eine angehme Form betten, sollte das gelingen bin ich mit Sicherheit einer der reichsten Menschen dieser Kugel.

Anspruchsvoll aber nicht unmöglich, genug des betüttelnden Verschweigens, dar alte Pirat ist schon lange ein ehrlicher Dieb, ein Kaufmann 😉

Wandeln ist doch viel spannender als dumm Rumstehen

Ich stehe hier und kann nicht anders, ein Tor, der sich seiner Narretei wohl bewusst ist.

Ich erscheine nur als Verstandesmensch, es ist mir die Mühe wert meiner Umwelt ein schlüssiges Bild von einer berechenbaren Persönlichkeit zu geben, aber ich bin von meinen Gefühlen geleitet, durch und durch, mit einem aberwitzig wildem Herz und einer hervorragenden Intuition. Ich bin nicht zivilisiert, ich bin von meinem Wesen immer noch ein ziemlich gefährliches Raubtier. Neulich schrieb ich von Angst, es ist nicht jene die gar viele kennen, jene zu bemitleidende, es ist die Angst versehentlich mal die falsche Beute zu erlegen. Upps, der Happen war lecker, aber wo ist denn dieses freundliche Wesen von vorhin hin?

Analysieren, darin bin ich gut, nicht nur wenn es etwas zu verdienen gibt. Aber am liebsten BIN ich einfach, für ausgesuchte Andere, mit ausgesuchten Freunden, die einem ein wundervolles Gefühl zurückgeben. Eros und Anteros, Liebe und Gegenliebe, was will man mehr?

Der Rest meines Wesens, Gebabbel und Selbsbeherrschung, gepaart mit einer großzügigen, weitverzweigten Denkweise, differenziert und an gar viele Situationen anpassbar, ich bin ein Lügner der versucht Wahrheiten erschafft, ein gelegentlich handelnder Beobachter, immer hingegeben an das Jetzt an dem Ort, an dem er sich gerade befindet. Ein Achtsamer, der erkannte, dass Wahrheit immer nur jetzt und hier sein kann, immer nur ein kurzes Aufblitzen des Vollkommenen, im Meer der verwirrten Köpfe fehlbarer Menschen, die getrieben sind von ihrem mitunter sehr realitätsfernen Wollen, die schizophren im Ausschlussverfahren Teile der Realität extrahieren und das dann IHRE Wahrheit nennen. Kein Wunder, dass es soviel Depressive um mich herum gibt, kein Wunder, dass ich so ein leichtes Leben habe, kein Wunder, dass Glück keinerlei Relevanz für mich hat. Ich spiele meine Spiele, es gibt nur wenige, die sich überhaupt vorstellen können was das bedeutet. Die Welt gehört den Anmassenden, die sich nehmen was sie wollen und bereit sind die Konsequenzen dafür zu ertragen, nicht denen die immer nur jammern was alles so falsch läuft.

Gugge, staunen, Gelassen bleiben. Was kann man anderes tun in dieser Welt?