Leichensack

Someone will call,
Something will fall
And smash on the floor.
Without reading the text,
Know what comes next.
See it before
And it’s painful.

Vielleicht, vielleicht sollte man es sein lassen? Was tut man, wenn man dem was erwartet wird nicht mehr gerecht werden kann, wenn man merkt, wie man zwangsläufig psychisch und physisch versagen wird, wie bei dem Versuch mit einem 100 KW Motorrad bei 160 durchs Wispertal zu röhren. Zeit es sein zu lassen? Zeit sterben zu gehen? Oder noch n paar Momente mit dem Sommer durch die Welt ziehen, wie seinerzeit, im ersten Jahr der Selbstbestimmung, Anfang und Ende als Penner, frei und haltlos?

Auch schon dagewesen. Gute N8.

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7 Kommentare zu „Leichensack

  1. Wenn ich Dich so lese, Kröte, dann taucht bei mir (vom ersten Tag an, seit ich bei dir reinschaue) immer so ein großes HALT, STOP-Zeichen auf, ich denke mir immer, warum tut sich dieser Mensch dies nur an, wieso bleibt er nicht stehen, sieht in sich selbst und betritt völlig neue Pfade. Alles in dir schreit doch.

    Ist es soooo schwer, alles hinter sich zu lassen?
    Was hast du denn zu verlieren? Das Leben? … hast du den eins?

    Ich mag dich.

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  2. Ich mag Dich auch, Zarte.

    Deine Frage nach dem Leben …….. ja ich hatte und habe eines, ein gar grandioses, extrem, oft nicht ungefährlich und trotzdem voll verwöhnt. Die Genüsse, die sich mir in den Weg stellen würden noch für drei, vier weitere Leben genügen. Jenes „Halt, Stopp“ von dem Du oft liest ist eigentlich lediglich ein „Bis hier her und nicht weiter!“ Was ich gerne verschweige ist die Tatsache, dass in mir auch ein gut ausgebildeter Kämpfer wohnt, einer jener, die kalt und folgerichtig den Riesen die Füße wegtreten können, einer jener die durch Minenfelder gehen und sich über die krachenden Nebengeräusche amüsieren. Auf der Höhe dieses Trips war ich vor einem Jahrzehnt, Mariechen holte mich da runter und jener der hier „Halt! Stopp“ schreibt ist nur jenes Weichei, dass sich noch weigert die Faust aus der Tasche zu holen um in der Prügelei namens Dasein sich die Vorteile des Stärkeren zu sichern. Aber noch emfpinde ich es als „unrechtmässig“ die daraus resultierenden Vorzüge zu realisiern, noch will ich nicht nach der Maxime:“Was Du nicht willst was man dir tut, das füge Deinem Nächsten zu und sei schneller!!“ handeln.

    Weisst ……… ich versuchte drei Jahrzehnte die Veränderung, die ich mir für diese Welt wünsche zu leben, das erste Jahrzehnt studierte ich den Nahkampf des gewöhnlichen Daseins, das zweite wie man eine Firma, also einen Kampftrupp des Kapitalismus erfolgreich führt und im dritten versuchte ich ausgesuchten Mitmenschen einen Arbeitsplatz mit familiärem Klima zu kreieren, an der GIER meiner Mitmenschen scheiterte ich, aber ich sah auch dabei zu wie ich belogen und betrogen wurde, also hab ich nimandem etwas vorzuwerfen, ich lies mir ja die Butter vom Bort stehlen und sah dabei zu. Diese unsere Welt ist genau so wie sie ist weil die Menschen, die darauf leben mehrheitlich einfach nur wie blöde, hirnaputierte Affen agieren.

    Und was mach ich jetzt damit? Ein weiteres Mal den Kampf um das Dasein führen oder irgendwo den Frühling geniessen? Letzteres hatte ich schon gar oft und es erscheint mir recht langweilig, Friedrich N. hatte schon recht, gefährlich leben ist definitiv die hohe Kunst des unterhaltsamen Lebens.

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  3. Danke für deine umfangreiche Erklärung, Kröte. 😉
    Ich muss mich entschuldigen bei dir, war ein wenig ungehalten bei meinem Kommentar, aber weißt du, manchmal kann ich einfach nicht an mir halten. Dieses HALT, STOP, das ich hier in den Raum stellte, habe ich nicht bei dir gelesen, das sehe ich nicht in dir, nein das taucht immer IN MIR auf, wenn ich dich lese. Das taucht auf, weil ich nicht fassen kann, dass da (meinem Gefühl) nach, immer so viel Kampf und Krampf in dir ist. Ich denke mir immer, wieso tut sich dieser Mensch das nur an (darum das Halt). Manchmal kommt es mir so vor, als würdest du dich im Leid geradezu suhlen, so als würde es dich nähren. Du sprichst zwar oft auch vom Genuss, wie auch jetzt bei deinem Kommentar wieder, aber ich empfinde es nicht so. Ich denke, da belügst du dich selbst, ich kann deinen Genuss nicht „fassen“. In keinem Beitrag. Es spricht der Überdruss aus dir. :-/

    Sorry, siehste, jetzt habe ich es schon wieder getan. *grummel* 😉

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    1. Lerne klagen ohne zu leiden, ohne Preis kein Fleiss und macht kaputt was Euch kaputt macht…… die Maximen meines Daseins.

      Kampf und Krampf sind Bestandteil des Preises, den man zahlt wenn man das „Unmögliche“ versucht, höchstes Glück hingegen ist der Moment, in dem man eine schwierige Aufgabe zum gelungenen Ende brachte.

      Bissige Beharrlichkeit, ein seltenes Gut in einer Umgebung in der Alle die Anderen für ihre subjektive Behaglichkeit verantwortlich machen.

      Ich kann was ich muss weil ich will was uch kann:-)

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    2. Ja, ja … eh schon wissen. 😉
      Ich bin da halt völlig anders gestrickt … öhm … gewebt. ;->>

      Wäre ja auch öde auf dieser Welt, wenn wir alle gleich ticken würden.
      (*⸰‿-) (☉_☉) (-‿◦☀)

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